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   chlogo   Claudia Hanke       Heilpraktikerin

Zur Homöopathie

Im Jahre 1790 stieß der deutsche Arzt Christian Friedrich Samuel Hahnemann, der außer der deutschen sechs Sprachen in Wort und Schrift beherrschte und zudem in Pharmakologie ausgebildet war, bei Literaturstudien auf die These eines schottischen Pharmakologen, die besagte, dass Chinarinde das Wechselfieber (Malaria) heilen könne. Er testete die Wirkung der Chinarinde an sich selbst und stellte fest, dass er nach jeder Einnahme einer Dosis für kurze Zeit Symptome bekam, die an Malaria Erkrankte aufweisen, ohne dass er selbst krank war.

Hahnemann probierte daraufhin die Wirkung verschiedener Stoffe an sich selbst und seiner Familie (im gesunden Zustand) aus und stellte ähnliche Reaktionen wie bei seinem Versuch mit der Chinarinde fest, abhängig vom getesteten Ausgangsstoff. Er zeichnete genau auf, welche Symptome nach welcher verabreichten Substanz auftraten und verabreichte die Mittel dann Kranken, die Symptome aufwiesen, die die Gesunden nach Einnahme dieses Mittels entwickelt hatten. Er heilte also Ähnliches mit Ähnlichem („Similia Similibus Curentur“).

Zufrieden war er allerdings noch nicht mit seiner Entdeckung, da er sich zu Anfang einer Behandlung mit argen Verschlimmerungen konfrontiert sah, bevor dann eine Besserung der Beschwerden eintrat.

Er forschte weiter und stellte fest, dass die von ihm hergestellten  Arzneien umso stärker heilend wirkten und die Verschlimmerungen weniger gravierend waren, je mehr er die Ausgangssubstanz verdünnte. Allerdings verdünnte er sie nicht nur im eigentlichen Sinne, sondern er verrieb und verschüttelte (Potenzierung, s. FAQ) sie mit Milchzucker, Wasser und Alkohol in genau festgelegten Schritten.

So konnte er die Stärke und Wirkungsweise einer Medizin genau der Intensität des Krankheitszustandes seiner Patienten anpassen.

Er legte die Grundprinzipien seiner Medizin in seinem wichtigsten Buch „Organon der Heilkunst“, das in sechs Auflagen erschien, fest.

Homöopathen, die „Klassische Homöopathie“ praktizieren, halten sich genau an Hahnemanns Vorschriften.

Die Einnahme eines Arzneimittels, das in der Homöopathie Verwendung findet, ist also noch keine homöopathische Behandlung.

In Deutschland darf Homöopathie von Ärzten und Heilpraktikern praktiziert werden. Auch Hebammen dürfen im Bereich der Geburtshilfe homöopathische Arzneimittel verabreichen.