In Deutschland dürfen Ärzte und Heilpraktiker Patienten behandeln. Ärzte haben ein Medizinstudium absolviert und sich anschließend für eine Fachrichtung entschieden.

Heilpraktiker müssen eine Prüfung vor einem Prüfungsausschuss ablegen (schriftlich und mündlich) und bekommen dann vom Gesundheitsamt die „Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde“ erteilt.

Sowohl Ärzte als auch Heilpraktiker dürfen homöopathisch behandeln.

Heilpraktiker bieten meist naturheilkundliche Verfahren an. Homöopathie ist allerdings eine eigenständige Behandlungsmethode, die nicht in die allgemeine Naturheilkunde eingereiht werden sollte. Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, hat einige Verfahren, die heute bei uns als Naturheilkunde bezeichnet werden, scharf verurteilt.